KI-„Größenordnungen“ (OOMs), erklärt
Was ein OOM ist
Eine Größenordnung = 10×. Zwei OOMs = 100×. Aschenbrenner denkt in OOMs, weil KI-Fortschritt exponentiell verläuft: Es ist einfacher, „wie viele 10× pro Jahr“ zu verfolgen als absolute Zahlen. Seine Prognose ist im Kern eine Additionsaufgabe — stapelt man genug OOMs effektiver Rechenleistung, überschreitet man die AGI-Schwelle.
Die drei Quellen von OOMs
- Rohe Rechenleistung — größere Trainingsläufe
- Algorithmische Effizienz — mehr Fähigkeit pro FLOP
- Unhobbling — latente Fähigkeiten freisetzen (Reasoning, Werkzeuge, Agenten)
Die Wette und wie sie läuft
Er veranschlagte grob 0,5 OOM/Jahr effektiver Rechenleistung, dauerhaft. Mit Stand Mitte 2026 nennt ein unabhängiges Audit das Tempo „weitgehend gestützt“, wobei die Veröffentlichungen etwa ±0,5 OOM um den Trend streuen. Dieser OOM-Motor liegt unter jeder nachgelagerten Behauptung: Fähigkeit, AGI-Zeitpunkt und Intelligenzexplosion. Hören die OOMs auf, sich zu stapeln, verschiebt sich der gesamte 2027-Fall.
Häufige Fragen
Eine Größenordnung (OOM) ist der Faktor 10. Aschenbrenner zählt OOMs „effektiver Rechenleistung“ — rohe Rechenleistung plus algorithmische Effizienz plus Unhobbling — weil KI-Fortschritt exponentiell ist und sich leichter als „10× pro Jahr“ verfolgen lässt.
Rund 0,5 Größenordnungen effektiver Rechenleistung pro Jahr, dauerhaft über das Jahrzehnt. Mit Stand Mitte 2026 hat das Tempo weitgehend gehalten.
Weil seine AGI-Prognose im Kern eine Additionsaufgabe ist: Stapelt man genug OOMs effektiver Rechenleistung, überschreitet man die Schwelle. Hören die OOMs auf, sich zu stapeln, verschiebt sich der Zeitplan für 2027.
Das wöchentliche AGI-Briefing
Verdict-Änderungen und Meilensteine – und was sie für die 2027-Uhr bedeuten. Kostenlos, kein Hype.
Kostenlos abonnieren →Das Live-Scorecard aktualisiert sich mit neuen Modellen und Verdicts.
Live-Scorecard ansehen →